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von Roger Blum

Frankreich

Hier ist das Lächeln zuhause

Hier ist das Lächeln zu Hause. – Nein, ich bin nicht in Asien, sondern an Bord der AIDAcara auf einer Reise rund ums westliche Mittelmeer. Die Werbung des Kreuzfahrtveranstalters enthält ein Versprechen, an dessen Erfüllung mit allen Mitteln gearbeitet wird. Liebevoll bis ins kleinste Detail ausgestattet, bietet mein neues Zuhause auf See alle erdenklichen Annehmlichkeiten. Zu Hause ist, wo Sie mit AIDA sind, lautet das Motto. Von Mallorca über Malta nach Tunesien sollte die Reise gehen, dann weiter Richtung Sizilien, um meinem ehemaligen Chef Wolfgang von der Tauchbasis Sicilia-Divers einen Kurzbesuch abzustatten, und von hier nach Rom, Korsika, Cannes, Valencia und wieder zurück nach Mallorca.

Die Werbung verspricht nicht nur, dass man auf der Reise Spaß haben kann, sondern dass man ihn haben wird…auch unter Wasser. Drei Tauchlehrer und eine Tauchlehrerin standen bereit, um uns Gästen die schönsten Tauchplätze des westlichen Mittelmeeres näher zu bringen. Der Empfang war freundlich, das Einchecken mit Kontrolle des Ärztlichen Attestes und des Brevets verlief schnell und komplikationslos. Wie sich herausstellte, gehörte Tauchlehrer Marco laut Juli-Ausgabe der „unterwasser“ zur engeren Wahl der „Sexiest Tauchlehrer Alive“, was die weiblichen Gäste veranlassen sollte, einen Tauchkurs zu besuchen. Getaucht wird in Zusammenarbeit mit regional ansässigen Tauchbasen, jedoch mit schiffseigener Ausrüstung, die in einem sehr guten Zustand ist. Sämtliche Tauchgänge werden von AIDA-Tauchlehrern begleitet. Von Massenabfertigung kann keine Rede sein. Beim ersten Tauchausflug auf Malta war ich sogar der einzige Gast. Es folgte ein entspannter Tauchgang in der St. Pauls Bay, nicht zu tief, nicht zu lang, ganz „easy“. Sicherheit wird hier groß geschrieben.

Tauchen vor Korsika

Tauchen vor Korsika


Die „Fun and Easy“-Einstellung hat aber auch ihre Kehrseite. Viele interessante Tauchplätze bleiben dem AIDA-Taucher verschlossen, da sie entweder zu tief sind oder zu viel Strömung herrscht und für Taucher, die eigenverantwortliches Tauchen gewohnt sind, kann das Sicherheitsbestreben der Tauchlehrer leicht nervig werden. So entdeckte ich vor Cannes an einer schönen, mit roten Gorgonien bewachsenen Steilwand in einer Höhle eine Muräne und einen Congeraal, die von Dutzenden kleinen roten Putzergarnelen ihre tägliche Maniküre erhielten. Dieser Moment wurde lediglich durch ein ständiges Klappern gestört, mit dem der Tauchlehrer mir signalisieren wollte, dass ich schleunigst zu ihm aufschließen sollte. Tauchlehrer sind ja neuerdings mit Glöckchen, Rasseln, Tröten und anderen Geräuschmachern ausgestattet, um ihre anvertrauten Schäfchen im Zaum zu halten und sie wieder sicher zur Oberfläche zu geleiten. Auch wenn es gut gemeint ist, so möchte ich beim Tauchen meine Ruhe und nicht im Gänsemarsch durchs Riff geschleust werden. Aber alles für den Gast, ganz nach dem Motto: Halten Sie die Klappe und lassen Sie uns Profis nur machen. Was wahre Urlaubsfreunden sind und was nicht, wissen wir immer noch am besten. Dieses Phänomen treffe ich (leider) auf nahezu allen amerikanischen Tauchbasen an (die AIDA-Schiffe gehören dem amerikanischen Carnival-Konzern). Es soll sogar Tauchguides geben, die sich „Follow me“ auf ihre Flossen geschrieben haben.

Mittelmeer-Muräne unc Congeraal

Mittelmeer-Muräne


Aber jeden Morgen in einem anderen Hafen aufzuwachen, neue Tauchplätze erkunden und abends an der Reling stehen und im Sonnenuntergang eine Gruppe Delphine zu beobachten, entschädigt für alles. Auf AIDAsehen!


Fuerteventura - Insel des ewigen Sommers

Taucher finden vor Fuerteventura interessante Gebiete. Über 400 Fischarten gibt es vor Fuerteventura. Diese Vielfalt ist der Tatsache zu verdanken, dass sowohl subtropische als auch tropische Lebensformen hier gedeihen. Die Meerenge El Río zwischen Fuerteventura und Lobos gilt sogar als eines der interessantesten Tauchreviere der Kanarischen Inseln. Aber auch die Südküste der Halbinsel Jandía bei Morro Jable ist wegen seines Fischreichtums bei Tauchern sehr beliebt. [mehr]


Über's Wochenende nach Bonaire (Mallorca)

Die Beine entspannt ausgestreckt, ein Bier in der Hand und den Grill angefeuert sitze ich vor unserer Finca und schaue auf eine karge Landschaft mit meterhohen Kakteen, blühenden Oleander, Orangenhainen und knorrigen Olivenbäumen. Jetzt im Mai war das Klima mit 26 °C noch angenehm mild. Als die Sonne untergeht taucht das Abendrot die Berge in ein rosa Licht, das die rote Erde der Insel noch intensiver leuchten lässt. [mehr]


Die Unterwasserwelt von Cala Figuera - kleine Einblicke

Nach der Ankunft in Palma und der Übernahme unseres Mietwagens fuhren wir zu Eb´s Tauchbasis nach Cala Figuera. Der romantische Fischerort im Südosten Mallorcas besitzt einen von einer markanten Felsküste umgebenen Naturhafen. Es dauerte nicht lange und schon stand ich mit meinen Tauchklamotten da und war bereit fürs Tauchen. [mehr]


Finger weg von Josephine

Die MS Josephine gilt als der spektakulärste Tauchplatz Mallorcas. Ihre Überreste liegen auf 34 m Tiefe im Kanal zwischen Sant Elm und der Insel Dragonera im Südwesten der Insel. Beeindruckend sind hier vor allem die vielen Muränen, die sich unter den Deckplanken und Aufbauten angesiedelt haben. Die eigentlichen Stars sind aber die bis 2 m langen Congeraale. [mehr]


Las Teresitas – Kinderstube der Engelhaie

Nordöstlich von Santa Cruz de Tenerife befindet sich der Fischerort San Andrés mit dem schönen Strand Playa de las Teresitas. Zum Schutz der Badegäste wird die Bucht durch einen Damm vom offenen Meer abgegrenzt. Schilder am Strand weisen darauf hin, dass die Bucht eine Kinderstube der Engelhaie ist, die hier ganzjährig anzutreffen sind. Las Teresitas gilt als der einzig bekannte Ort, wo man die Geburt der Engelhaie beobachten kann. [mehr]


La Herradura - Tauchen an der Costa del Sol

Die Costa del Sol in Andalusien ist eine der beliebtesten Ferienregionen Spaniens. Und das gilt nicht nur für Sonnenanbeter, sondern auch für Taucher. Im Meer vor der Costa del Sol wächst, kriecht und schwimmt eine immense Vielfalt maritimen Lebens. Vor der Küste Nerjas beginnt der Unterwasser-Nationalpark Maro - Cerro Gordo. Hier befindet sich bei La Herradura eine kleine Bucht. Unter Wasser bietet das Gebiet eine interessante Szenerie mit Steilabfällen, Spalten, Überhängen und kleinen Grotten. [mehr]


Ceuta - Tauchen in Spanisch-Marokko

Ceuta ist ein ungewöhnlicher Ort. Die Stadt befindet sich zwar in Nordafrika, gehört aber zu Spanien. Früher war Ceuta neben Tanger die bedeutendste Stadt der römischen Provinz Mauretania Tingitana. Heute ist sie ein fast vergessenes Stück Europa in Afrika. Das Wasser ist recht frisch, denn an der Küste Ceutas mischt sich das Wasser des Atlantiks mit dem des Mittelmeeres. Dies wiederum beschert uns Tauchern eine abwechslungsreiche Flora und Fauna. [mehr]



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