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Fischführer Seychellen - Was schwimmt hier?

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von Steven Blum

Tauchen auf den Seychellen

Seychellen: Trauminseln im Indischen Ozean


Mitten im Indischen Ozean vor der ostafrikanischen Küste liegen die Seychellen. Der Inselarchipel besteht aus 115 Inseln, von denen nur ca. 30 bewohnt sind. Mit ihrem azurblauem Wasser, bizarren Korallenriffen, farbenprächtigen Tropenfischen und leuchtend weißen Stränden sind die Seychellen ein Traumziel für alle, die nichts anderes wollen als baden, tauchen, schnorcheln oder einfach nur entspannen und die Seele baumeln lassen.

Seychellen Seychellen

Seychellen Seychellen Seychellen

Die Unterwasserwelt der Seychellen ist einzigartig und wunderschön. Hier konnte sich ungestört eine vielfältige Unterwasserlandschaft entwickeln. Die zahllosen Riffe begeistern mit ihrer Farbpracht und einem unglaublichen Fischreichtum. Bei fast jedem Tauchgang können Haie, Rochen und Schildkröten beobachtet werden.


Während meiner zweiwöchige Reise tauchte ich an den Riffen des Beau Vallon Beachs im Nordwesten von Mahe.

Hier eine Auswahl der besten und bekanntesten Tauchplätze:

Shark Banks

Die Shark Banks liegen ca. 8 km vor der Küste Mahes (Beau Vallon) Richtung Silhouette Island und zählen zu den spektakulärsten Tauchplätzen der Seychellen. Wie der Name schon vermuten lässt, haben eine Vielzahl an Haien und Rochen diesen Ort zu ihrem Zuhause gemacht.


Der Tauchgang beginnt bei 19 Metern und führt auf eine Tiefe von max. 30 Meter. Ein unglaublicher Fischreichtum an gelben Schnappern und Stachelmakrelen erwartet sogleich den Taucher an dem Granitplateau. Zerklüftete Felsformationen bieten genügend Unterschlupf. Unzählige Adler- und Stechrochen, Barrakudas, Schildkröten, Weisspitzenriffhaie machen diesen Tauchort zu einem „Muss“. Da die durchschnittliche Tiefe 24 m beträgt und teilweise starke Strömungen herrschen ist Shark Banks jedoch nur erfahreneren Tauchern zu empfehlen.



Brissaire Rocks & Dragons Teeth

Die berühmtesten Tauchplätze der Seychellen sind aber die etwa 20 Bootsminuten nordöstlich von Mahe im Meer gelegenen Felsen Brissaire Rocks und Dragons Teeth. Regelmäßig sind hier Weißpitzenriffhaie, Ammenhaie, Napoleons, Adlerrochen, Stachelrochen, Schildkröten und saisonal Walhaie anzutreffen. Die maximale Tiefe beträgt 20 Meter.


Majestätisch gleiten hier Adlerrochen durch das diffuse Blau. Wellenförmig heben und senken sich ihre Brustflossen, die eine Spannweite von bis zu drei Metern erreichen können. Die elegante Bewegung dieser Tiere erinnert mehr an den Vogelflug von Raubvögeln, die in der Thermik kreisen als Fische. Die gefleckten Giganten bewegen sich fast immer frei schwimmend, das hebt sie ab von den meisten der rund 300 Rochenarten, die am liebsten über dem Meeresboden gründeln. Adlerrochen können sogar wie Delphine mit dem ganzen Körper aus dem Wasser springen.


Grouper Point

Ein weiterer interessanter Tauchplatz ist der auf der Nordwestseite von Mahe am Cap Matoopa gelegene Grouper Point. Aufgrund des nahegelegenen Leuchtturms wird der Tauchplatz auch Lighthouse genannt. Beeindruckende Blockformation vermitteln ein eindrucksvolles Ambiente. Der Divespot ist auch ein Tipp für Grossfische. Schildkröten, Weissspitzenriffhaie, Adlerrochen, Schwärme von Barrakudas und Stachelmakrelen sind nur einige Bewohner. Die maximale Tiefe beträgt 24 Meter.


Baie Ternay Marine Park

Die Bucht Baie Ternay liegt zwischen Cap Matoopa und dem Morne Seychellois National Park und ist von steilen Granithängen umgeben, die mit üppiger Vegetation bedeckt sind. Sie kann nur per Boot erreicht werden und ist gleichermaßen bei Tauchern und Schnorchlern sehr beliebt. Da das Korallenriff, die Seegraswiesen und die Wattflächen von Baie Ternay hervorragende Lebensraum für eine erstaunliche Vielfalt an Meereslebewesen bieten, wurde die Bucht bereits 1979 zum Schutzgebiet erklärt.

Am besten beginnt man den Tauchgang in Ufernähe in drei Meter Tiefe und schwimmt über den sandigen Boden zum Riff. Der Korallenbewuchs ist hier wahrscheinlich der gesündeste auf der ganzen Insel. Riesigen Tischkorallen stehen im Wettbewerb um Raum mit üppigen Weichkorallen und bunten Hirnkorallen. Neben Adlerrochen und gelegentlich Schildkröten und jungen Haien können hier vor allem mittelgroße Grouper und Perlenmuränen beobachtet werden. Das Riff fällt bis zu einer Tiefe von 16 Metern ab, bis wieder sandiger Boden erscheint.


Auch Warzenschnecken Phyllidia ocellata und Phyllidia varicosa kommen hier in unterschiedlichsten Farbvarianten vor. Bei allen Warzenschnecken um Hermaphroditen, das heisst, dass die jeweilige Schnecke ein Zwitter ist, und die Fortpflanzungsorgane beider Geschlechter in sich vereint hat.

L'Ilot

Jedes Jahr von Oktober bis Dezember kommen die Walhaie. Die kleine Insel L’Ilot am nördlichen Ende von Mahe ist der Platz für Walhaibegegnungen. Das Schwimmen in Begleitung dieser riesigen sanften Riesen des Meeres ist für jeden Taucher ein unvergessliches Erlebnis. Die maximale Tiefe beträgt hier 20 Meter und es kann mitunter starke Strömung vorherrschen.


Wenn man nicht gerade Ausschau in das Blau hält, kann man in den zahlreichen Höhlen und Spalten auch Riesenmuränen und Oktopusse entdecken.


Aquarium & Coral Garden

Die Tauchplätze Aquarium und Coral Garden sind ideale Orte für Anfänger, um mit der Erkundung der Riffe zu beginnen. Die Tauchplätze sind max. 12 bis 14 Meter tief und werden von Tischkorallen beherrscht. Große Fische kommen nicht häufig vor, dafür aber Papagei-, Falter-, Anemonen-, Doktor-, Kaiser- und viele andere Rifffische. Vereinzelt findet man Igelrochen auf dem sandigen Boden an der Riffkante.


Während Clownsfische an den Riffen Mahes keine Seltenheit sind, ist Aquarium übrigens einer der wenigen Tauchplätze, an denen hier der Skunk-Anemonenfisch anzutreffen ist.

Joker Reef


In der Beau Vallon Bucht, direkt an einem der Traumstrände der Seychellen, liegen die Tauchbasen Blue Sea Divers und Dive Seychelles.



Der Piratenschatz von Bel Ombre

Die Bucht Beau Vallon auf den Seychellen zieht Schatzsucher aus der ganzen Welt an. Hier soll angeblich seit 250 Jahren ein riesiger Piratenschatz verborgen sein, nach dem noch heute fieberhaft gesucht wird. Dabei soll es sich u.a. um Gold und Diamanten aus dem portugiesischen Schiff Nossa Senhora do Cabo e São Pedro handeln, die der Freibeuter La Buze 1721 gekapert hatte. Der Schatz mit einem geschätzten Wert von 200 Mio. Dollar ist für die Behörden der Seychellen amtlich. Das Betreten der Grabungsstelle ist noch immer strikt verboten. [mehr]

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