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Was lebt in der Karibik?


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Von Florida aus machte ich mich auf den Weg nach Puerto Rico. Die Fahrt führte mich durchs berüchtigte Bermuda-Dreieck. Bereits am ersten Tag bescherte ein Sturm mit Windstärke 8 eine recht holprige Nacht an Bord. Glücklicherweise beruhigte sich die See am Morgen. Die nächsten 2 Tage ging es bei sonnigem Wetter Richtung San Juan. Immer wieder begleiteten Fliegende Fische das Schiff, die teilweise bis 50 m über die Wasseroberfläche segelten. Unseren Zielhafen San Juan erreichten wir am 3. Tag. Schon von weitem sah ich das gewaltige Fort San Felipe del Morro, die größte von den Spaniern in der Neuen Welt erbaute Festungsanlage, und das ebenfalls von den Spaniern errichte Fort San Christóbal. Es war meine zweite Reise auf diese schöne Insel.



San Felipe del Morro ist das bekannteste Bauwerk von San Juan. Seine Wachtürme sind das Wahrzeichen Puerto Ricos. Die Festung diente dem Schutz des Hafens vor Seeinvasionen. 1595 konnte sie einen Angriff des Piraten Sir Francis Drake abwehren. Nur zweimal geriet El Morro ins Wanken. Einmal im Jahre 1598 durch die Engländer, die allerdings durch die Ruhr derart geschwächt waren, dass sie sich bereits nach 6 Wochen wieder zurückzogen, und im Jahre 1625 durch Holländer, die von der Landseite angriffen und El Morro schwer beschädigten. Aufgrund dessen wurde in den Jahren 1634 bis 1678 das Fort San Christóbal zur Unterstützung der Seeverteidigung El Morros und zur Abwehr von Angriffen von der Landseite her erbaut. Sie ragt etwa 50 m hoch über dem Meer empor.

San Felipe del Morro


Unweit der Festungsanlage San Christóbal ging ich ins Wasser. Um mich herum schwammen Doktorfische, Sergantfische und farbenprächtige Lippfische. Über den Boden glitt ein Pfauenbutt. Trotz der starken Brandung hatten sich auch Hirn- und Fächerkorallen am Gestein festgesetzt.

Dusky Damselfish Stegastes adustus Pfauenflunder Bothus lunatus


Auf dem Grund sah ein einen länglichen Gegenstand. Als ich ihn näher untersuchte und vom Grund löste, erkannte ich, dass es sich nicht um einen Stein, sondern um ein altes Geschütz handelte, wahrscheinlich eine kleine Kanone. Auf dem Mündungsbereich befand sich ein großes Schneckengehäuse, so dass er zunächst nicht zu erkennen war. Als ich die Schnecke ablösen wollte, um die Kanone näher zu untersuchen, streckte mir ein Oktopus sein Gesicht entgegen und hielt das Gehäuse mit einem Tentakel fest. Ich wollte ihn nicht weiter stören und ließ nach. Der Oktopus war jedoch neugierig geworden. Er öffnete sein Unterschlupf und beobachte mich ohne jedoch seinen Arm vom Schneckengehäuse loszulassen. Ich vermute, dass das Geschütz von einem Schiff gefallen ist, als die Festungen von San Juan umkämpft wurden.


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Text/Fotos: Roger Blum

Literatur: Fred Dembny, Tauchreiseführer Puerto Rico, Verlag Stephanie Nagelschmid, Stuttgart (1995)


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