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Was lebt in der Karibik?

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Tauchziele in der Karibik

Die Bahamas – Ein altes Piratennest


Die Bahamas sind ein Inselstaat am Nordrand der Karibik. Auf ca. 233.000 km² Meer sind die Inseln der Bahamas verstreut. Die genaue Anzahl der Inseln kann man nur schätzen – zwischen 700 und 3000. Es kommt darauf an, welche der zahlreichen Mini-Koralleninseln (sog. Cays), Felsklippen und Riffs man mitzählt. Nur etwa 30 der Eilande sind besiedelt.

Da die Bahamas über keine Bodenschätze verfügen, blieb die Inselgruppe zunächst unbeachtet. Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts waren die Inseln beliebter Unterschlupf für Piraten, Freibeuter und Seeräuber. Die seichten Küstengewässer boten Strandräubern gute Gelegenheiten mit falschen Leuchtsignalen Handelsschiffe und spanische Galeonen ins Flachwasser zu locken, wo sie auf Grund liefen. Der Name „Bahamas“ leitet sich von Baja mar („seichtes Wasser“) ab. Der bekannte Pirat Blackbeard soll hier sein Unwesen getrieben haben. Zu der Zeit als Blackbeard in Nassau lebte, ernannten ihn seine Kameraden zum Magistrat ihrer "Freibeuter-Republik". Um der Piraterie Herr zu werden, wurde im Jahre 1717 der ehemalige Pirat Capt. Woodes Rogers zum Gouverneur der Bahamas ernannt und mit der Aufgabe betraut, die Piraten von den Inseln zu vertreiben. Als Rogers die Piraten von den Inseln vertrieb, war Blackbeard auf See. Er verlegte sein Beutegebiet dann an die nordamerikanische Ostküste.





Ein weiterer bekannter Pirat der Bahamas war John Rackham, der die Piratenflagge Jolly Roger, die Piratenflagge mit dem Totenkopf und den zwei gekreuzten Schwertern darunter, erfunden haben soll. Aufgrund seiner gestreiften Hose und Jacke wurde er Calico Jack genannt. Man erzählt sich, dass Calico Jack Rackham auf der Bahamainsel New Providence Anne Bonny begegnet ist und sie überredete, sich ihm anzuschließen. Da Frauen an Bord von Piratenschiffen verboten waren, segelte sie fortan in Männerverkleidung mit ihm umher. An Bord seines Schiffes, der „Revenge“, befand sich eine zweite Frau, Mary Read, die sich ebenfalls als Mann verkleidete. Mary und Anne wurden Freundinnen. Zu dritt segelten die beiden Frauen und Calico Jack kapernd, plündernd und mordend durch die Karibik. Das Trio war berüchtigt und gefürchtet. Was Anne und Mary legendär machte, ist ihr letzter großer Kampf: Im Jahre 1720 wurde die „Revenge“ vor Jamaika von einen englischen Kriegsschiff im Auftrag des königlichen Gouverneurs Woodes Rogers angegriffen. Während des Kampfes verschanzten sich Calico Jack und seine Mannschaft unter Deck und überließen es den beiden Frauen sich zu verteidigen. Lange währte der Widerstand nicht und die Piraten wurden gefangen genommen. Das Urteil gegen die Parten wurde am 16. November 1720 gefällt: Tod durch den Strang. Angeblich bat Calicio Jack Rackham am Tage vor seiner Hinrichtung darum, Anne Bonny nochmals zu sehen. Ihre letzten an ihn gerichteten Worte sollen gelautet haben: “I’m sorry to see you here, Jack, but if you’d fought like a man, you wouldn't need to hang like a dog.” („Es tut mir leid, dich hier zu sehen, Jack, aber wenn du wie ein Mann gekämpft hättest, müsstest du jetzt nicht wie ein Hund hängen.“).




Heute bieten die Bahamas abwechslungsreiche Tauchplätze. Und vielleicht findet man ja unter Wasser eine versunkene Galeone oder einen Piratenschatz.




Mehr Informationen zu Land und Leute gibt es unter www.einmal-rund-um-die-welt.de


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