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von Roger Blum

Aruba

Das Wrack der "SS Pedernales"


Der Tanker „SS Perdernales“ wurde 1938 in Monfalcone (Italien) gebaut und zwischen Maracaibo (Venezuela) und den Ölverladehäfen auf Aruba eingesetzt. Das unter britischer Flagge fahrende Schiff wurde während der Operation Neuland am 16. Februar 1942 durch einen Torpedotreffer des deutschen U-Boots U-156 (unter dem Kommando von Korvettenkapitän Werner Hartenstein) vor der Küste Arubas schwer beschädigt. Die US-Marine zersägte das Wrack in drei Teile und ließ das mittlere, vom Torpedo beschädigte, Teil zurück. Heute liegen die großen Wrackstücke ca. 1000 m westlich von Palm Beach in ca. 11 m Wassertiefe zwischen Korallenformationen verstreut.


Um zu verhindern, dass deutsche Kommandounternehmen vor der amerikanischen Küste Fuss fassen konnten, hatten amerikanische Truppen am 11.2.1942 die Karibikinseln Curaçao und Aruba besetzt. Ziel war die Sicherung der dort gelagerten Ölkontingente vor einem deutschen Zugriff. Dieser startete 5 Tage später. Im Zuge der Operation Neuland erfolgte am 16. Februar 1942 ein gleichzeitiger Angriff gegen die Ölverladehäfen auf Aruba (U 156), Curaçao (U 67) und Maracaibo (Venezuela) (U 502). U 161 drang am 19.2. in Port of Spain (Trinidad) und am 10.3. in Port Castries (Santa Lucia) ein und torpedierte an der Pier liegende Schiffe.

Insgesamt erringen sie folgende Erfolge: U 67 (Kptlt. Müller-Stöckheim) versenkt 2 Tanker mit 17.903 BRT und beschädigt einen weiteren, U 156 (KKpt. Hartenstein) versenkt 5 Schiffe mit 22.723 BRT, 2 weitere Tanker werden beschädigt, U 161 (Kptlt. Achilles) versenkt 4 Schiffe mit 26.903 BRT und das US-Küstenwachschiff Acacia, 4 weitere Schiffe in den Häfen werden beschädigt, U 502 (Kptlt. v. Rosenstiel) versenkt 5 Tanker mit 25.398 BRT, 1 weiterer wird beschädigt. — Vor der Küste Guayanas kreuzt U 129 (Kptlt. Clausen) und versenkt 7 Schiffe mit 25.613 BRT. Am 28.2. greift eine Catalina direkt vor dem Hauptstützpunkt der Unterseeboote in New London (Connecticut) irrtümlich das US U-Boot Greenling an und beschädigt es.


Das Wrack der "MS Antilla" Vor Aruba liegt eines der größten Wracks der Karibik – die „Antilla“. Der 122 Meter lange deutsche Frachter wurde mitten im Zweiten Weltkrieg von seinem Kapitän versenkt, damit das Schiff nicht in die Hände der Allierten fällt. Heute liegt das Wrack in drei große Teile zerbrochen in 16 Meter Tiefe auf ebenen Sandgrund und ist ein beliebtes Ziel für Taucher. [mehr]

Die Flugzeugwracks von Renaissance Island Vor dem Flughafen von Oranjestad liegen zwei gut erhaltene Flugzeugs-Wracks. Vor Renaissance Island befinden sich in nur 12 m Tiefe die Überreste einer Convair CV 240, die angeblich Ende der 1980iger Jahre während einer Drogen-Razzia konfisziert worden ist. Nur einige Flossenschläge daneben liegt eine ehemalige Maschine der Air Aruba vom Typ YS-11. [mehr]
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