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Fischbestimmung

Seepferdchen


Seepferdchen gehören sicherlich zu den prächtigsten und auffälligsten Lebewesen der Meere. Auch wenn sie nicht so aussehen, sie sind ganz normale Fische. Ihre Flossen sind fast ganz zurückgebildet, ihr seitlich zusammengedrückter Körper ist durch einen harten, gerippten Hautknochen-Panzer geschützt. Sie besitzen ein röhrenförmiges Maul ohne Zähne, mit dem sie durch eine ganz spezielle schnappend-saugende Bewegung fressen.

Ungewöhnlich für einen Fisch ist auch ihre faszinierende, majestätisch wirkende Körperhaltung. Sie schweben aufrecht im Wasser und schwimmen nicht waagerecht wie die anderen Fische im Wasser. Nur mit der kleinen, fast ganz zurückgebildeten Rückenflosse, können sie sich langsam vorwärts bewegen. Zwei ebenfalls stark zurückgebildete Brustflossen dienen als Steuerruder.

Auch ihre Schwanzflosse ähnelt nicht der anderer Fische. Sie ist ein Greifschwanz, mit dem sich die Tiere an Pflanzen oder Korallen festhalten können.

Der lateinische Name für die Fische mit dem Pferekopf lautet Hippocampus. Er stammt aus der Mythologie und ist der Name eines Fabelwesens - halb Pferd, halb Fisch - das dem Meeresgott Poseidon als Reittier dient.

Weltweit gibt es 35 verschiedenen Arten. Die kleinsten Arten sind das nur 1,5 cm lange Tasmanische Seepferdchen und das 2 cm lange Zwergseepferdchen. Der größte Vertreter, das Dickbäuchige Seepferdchen, kann dagegen eine Körperlänge von bis zu 35 cm erreichen. Die in Europa lebenden Arten liegen in der Mitte: das Kurzschnäuzige Seepferdchen wird 7-13 cm groß, das Langschnäuzige Seepferdchen 8-18 cm.

Seepferdchen leben in den warmen Meeren der Welt. Das Kurzschnäuzige und das Langschnäuzige Seepferdchen kommen im Mittelmeer, im Schwarzen Meer und im östlichen Atlantik vor. Ganz selten findet man sie sogar in der Nordsee.

Seepferdchen fühlen sich in flachen, ruhigen Küstengewässern wohl. Manche Arten lieben die dichten Seegras-Wiesen, andere findet man auch an steinigen, felsigen Küsten oder zwischen Algen.

Eine biologische Besonderheit, die im Tierreich ihresgleichen sucht, ist, dass der Mann den Nachwuchs zur Welt bringt. Beim Paarungsakt legt das Weibchen die Eier in eine Brusttasche des Männchens, wo sie vom Sperma befruchtet werden. Je nach Art wachsen sie dort zehn Tage bis sechs Wochen heran. Nach dem Schlüpfen sind die Jungen sofort auf sich allein gestellt, Brutpflege ist beim Seepferdchen nicht vorgesehen.
Hippocampus fuscus Hippocampus erectus
Seepferdchen Seepferdchen
(Fotos aus Thailand (3))
Location: Phuket, Thailand
Photo: Roger Blum, Berlin (Germany)
(Fotos aus Dominikanische Republik (5))
Location: Sosua, Dominikanische Republik
Photo: Steven Blum, Berlin (Germany)



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